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Eine grosse Zuhörerschaft applaudierte gestern im Theater Diocleziano von Lanciano dem Cellisten Albert Roman für seine überragende Interpretation der 2. Solo-Suite von Bach, für seine spektakuläre Wiedergabe des Capriccio für Siegfried Palm von Penderecki und für die souverän dargebotene Solo-Sonate von Kodàly.
Il Tempo d'Abruzzo

Albert Romans Präsentation der 4. Suite von J. S. Bach und der Solo-Sonate von Kodàly liess die Souveränität, die Vorstellungkraft, den künstlerischen Sinn und den differenzierten Geschmack dieses Künstlers erkennen. Neben seinen Fähigkeiten als Violoncellist besitzt er alle Qualitäten der Synthese eines vorzüglichen Dirigenten.
Le Dauphiné Libéré, Annecy

Albert Roman hat sich intensiv mit diesen Suiten, die die Grenzen der Möglichkeiten des Cellos erreichen, beschäftigt und beherrscht sie, wie auch seine Schallplatteneinspielungen zeigen, technisch und musikalisch in bewundernswertem Masse. Vor allem verfügt er neben seinem Können als Cellist und seiner gestalterisch überzeugenden Musikalität auch über die unerlässliche Fähigeit der Konzentration und zum Durchhalten der Spannung. Die Preludes und Tanzsätze erstanden in linearer Klarheit und in ihrem Charakter akkurat erfasst. Zu besonders eindrücklichen Höhepunkten gerieten die ruhevoll ausgespielten Sarabanden mit ihren Doppelgriffen, in denen der Ton des Instruments prachtvoll zur Geltung kam.
Basler Zeitung

Verdienten frenetischen Applaus erspielte sich der Bündner Cellist Albert Roman mit dem originellen Cellokonzert von Danus Milhaud, das er mit Charme und souveränem Können präsentierte, dezent begleitet vom Berner Symphonieorchester unter der Leitung von Peter Maag.
Berner Zeitung

Der Cellist Albert Roman beeindruckte im Berner Münster vor allem durch seine fein empfundene, sinnvoll phrasierte und klanglich subtile Gestaltung der g-moll Sonate von Henry Eccles und in Bachs fünfter Solosuite. Besonders eindrücklich gelang ihm die unendlich langsam gestaltete Kantilene in Messiaens ,,Louange à l'éternité de Jésus".
Der Bund, Bern

Albert Roman ist ein eigenständiger Künstler, der den ungehobelten, abstrakten, melodisch und rhythmisch vertrakten Solo-Suiten von J. S. Bach Glanz, Reinheit der Intonation, melodischen Fluss und Geschmeidigkeit des Ausdrucks abzugewinnen versteht.
The Herald Times, Bloomington (USA)

Albert Roman entwickelt mit Hilfe einer soliden Technik bereits ein grosszügiges Temperament. Die Wärme und die verinnerlichte Feinheit seiner lyrischen Vortragsweise in den Phantasiestücken von Schumann beweisen, dass er zum Unterschied vieler Künstler die besondere Fähigkeit beherrscht, ein Werk auf solche Weise zu gestalten, dass es ihm antwortend jenes Geheimnis preisgibt, das unsere Aufmerksamkeit erheischt.
L'écho Républicain, Chartres

Albert Roman überzeugte vom ersten Aufstrich an mit seiner Interpretation der Solo-Suiten von J. S. Bach in der Kathedrale von Chartres. Was für ein Bogenstrich, der die Musik zum Atmen bringt, der mit Geschmeidigkeit die Polyphonie hörbar macht, der das Cello zum Klingen bringt und die Feinheiten elegant miteinbezieht, während die linke Hand jede Schwierigkeit spielerisch bewältigt. Die Allemanden, Couranten, Gavotten, Sarabanden flossen in souveräner Geschlossenheit und kristalliner Klarheit.
La République du Centre, Chartres

Wie beflügelnd für die Phantasie bestimmter Begabungen gerade der hohe Abstraktionsgrad der Musik wirken kann, zeigte recht eindrucksvoll Albert Roman‘s Wiedergabe von Bachs C-Dur Suite. Die Akzente, agogischen Ballungen und dynamische Geschmeidigkeit waren hier fast kühn, immer durchaus sinnvoll eingesetzt, um die scheinbare Polylphonie der Stimmen und weitreichenden Bezüge der Bauelemente hörbar zu machen. Hier kam die exakt-differenzierte Technik Roman‘s besonders vorteilhaft zur Geltung. Höhepunkte des Zusammmenspiels war die Cellosonate von C. Debussy. Die schwebend leicht wiedergegebenen, pointilistischen Farbenpartikel, vom Cello federnd abgefangene Sforzati über duftigem Klangteppich, und flexibles Eingehen auf schwankende Stimmungsnuancen machten die schwer greifbare zauberische Gestalt des Werkes überzeugend lebendig.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Albert Roman war Solist bei der ,,Jungen Deutschen Philharmonie". Er nahm durch ungezwungen Atmendes", in den beiden langsamen Vivaldi Sätzen verinnerlichtes und beseeltes Spiel für sich ein und brachte in den schnellen Sätzen Temperament und spieltechnische Raffinesse zueinander.
Frankfurter Rundschau

Albert Roman entlockte der Sonate von Boccherini alle Schönheiten, in dem er die Kantilenen lyrisch und virtuos ausleuchtete. Seine Technik ist gut plaziert, der Klang seines Instrumentes voll und sein Spiel durchseelt von sympathischer Wärme, sympathisch auch sein Stilgefühl frei von aller Effekthascherei.
Journal de Genève

Albert Roman überzeugte vom ersten Aufstrich an mit einer Musikalität, an der es nichts auszusetzen gab. Als wär's die grösste Selbstverständlichkeit, begann er mit Boccherinis daumenbrecherischer A-Dur Sonate. Albert Roman spielt modern, er nimmt auf den Abstrich, was gerade noch auf den Bogen geht, um dann anzusetzen zu superben Spiccati. Die Technik dient nur dem Klang, sie ist kein Selbstzweck zum Brillieren, und dadurch vermochte der Solist sein Bild, das er sich von einer Komposition macht, souverän auszuleuchten. Das war so bei Schumanns Stücken im Volkston, und das war vor allem auch so in Beethovens A-Dur Sonate, die ungemein plastisch gelang, von grosser Spannung im Aufbau.
Die Welt, Hamburg

Im Mittelpunkt des Konzertabends stand Robert Schumann‘s Cellokonzert in a-moll op. 129. Mit dem Cellisten Albert Roman aus Basel hatte das Bodensee Symphonie-Orchster einen Solisten von hohem Rang verpflichtet, der, feinnervig und mit hoher Spielkultur, energisch zupackend, die Themen pointierend und wieder verklingen lassend, sich dem unablässigen Strömen von Melos, Klang und Rhythmus hingab. Albert Roman scheute die hörbare Bravour nicht. Doch das allein hätte bei dem Stück nicht ausgereicht. Es verlangt nach der grossen Geste, nach bedeutender Rhetorik auf dem Instrument, und auch dem wurde der Cellist in allen Phasen gerecht; dass im übrigen das Zusammenspiel des Solisten mit dem Orchester harmonisch übereinstimmte, sei zusätzlich erwähnt.
Schwäbische Zeitung, Konstanz

Die Bach Suiten waren musikalisch sinnvoll phrasiert und erfrischend tänzerisch im Charakter. Albert Roman entwickelte einen vollen Ton, eine sichere Intonation und den Sinn für Proportionen, vor allem in den Sarabanden.
The Daily Telegraph, London

Der einzige Solist, den ich herausgreifen will, der Schweizer Cellist Albert Roman, wirkte am überzeugendsten in Bachs Cellosuite Nr.3, wo die reiche Klangfülle seines Instruments und seine meisterhafte Technik voll zur Geltung kamen. Die Sarabande gelang so ausdrucksvoll, dass seine vielen Auszeichnungen, sowie seine Ausbildung mit einer Reihe vorzüglicher Lehrer vollends gerechtfertigt wurden. Die feinsinnige Stimmung von Debussy‘s später Cellosonate war ein weiterer Erfolg.
The Times, London

André Navarra und Albert Roman eröffneten die Sommerfestspiele ,,Ars e Musica" mit einem abwechslungsreichen Duo-Programm. Mit grosser Klangfülle und stupender Technik spielten die beiden Künstler Werke von Boccherini, Mozart und das ,,Tamburino" von F. de Giardini. Das zahlreich erschienene Publikum spendete langen und begeisterten Applaus.
Gazzetta Ticinese, Lugano

Albert Roman überzeugte im Kunsthaus Luzern mit virtuosem Cellospiel. 0. Schoeck‘s nachgelassene Sonate und die erste Solo-Suite von E. Bloch bildeten die Raritäten in diesem interessanten und überzeugend gestalteten Cello-Abend.
Luzerner Tagblatt

Albert Roman spielt mit Klarheit, Kraft und stilvoller Ausgewogenheit, kurz er besitzt alle Qualitäten eines hervorragenden Cellisten und Musikers.
Les Activités Musicales, Paris

Grossen verdienten Applaus holten sich im Osterkonzert des Palace-Hotels St. Moritz Albert Roman, Cello und Jean-Bernard Pommier, Klavier. Die Perfektion, das Einfühlungsvermögen und das künstlerische Flair der beiden Musiker war verblüffend und die steile Karriere, die die beiden Musiker zurückgelegt haben, wurden in den Darbietungen offenbar.
Engadiner Post, St. Moritz

,,Meisterhaftes Cellospiel"
Albert Roman, der teils alleine, teils begleitet, Werke von Bach, Beethoven, Schumann und Kodàly vortrug, zeigte sich als Meister seines Instruments, das er beherrscht wie ein routinierter Organist eine registerreiche Orgel, das er zum jubilierenden Singen brachte oder zum elegischen Klagen, dem er, nachdem er mit dem Vortrag der Es-Dur Suite von J.S. Bach die weite, von akademischem Staccato bis zu chorischer Tonfülle reichenden Spanne seines Spiels offenbart hatte, in Phantasiestücken von Schumann weiche, lyrische Klänge ebenso entlockte wie dramatische Tonausbrüche.
Stuttgarter Zeitung

Albert Roman war zu Gast beim Polnischen Musikfestival ,,Koszalin". Er ist ein Künstler von grosser musikalischer Begabung, was besonders bei Bach offenbar wurde. In den ,,Pieces au Concert" von Couperin gelang ein stilvoller, nuancenreicher Vortrag; in den Rossini-Variationen von Martinu bewunderte man Romans Technik, seinen Klangreichtum und seine klare musikalische Gestaltung.
Ruch Muzycny, Warschau

Ebenso gediegen und stilistisch weit wie die Programmzusammenstellung, die von Bach bis Debussy reichte, aber auf simple chronologische Reihung verzichtete, war auch die Ausführung der Werke durch Albert Roman. Der aus dem Engadin stammende Cellist besitzt nicht nur einen Ton von vollendeter Schönheit und einen klugen Sinn für die klanglichen Möglichkeiten seines Instruments, das er voll ausschöpft, aber nie überfordert, er ist auch ein genauer und sorgfältiger Gestalter so unterschiedllicher Werke wie einer Boccherini Sonate, Bachs strenger Solosuite oder Debussys heikel-wechselvoller Duosonate... Alle Werke gerieten sehr überzeugend, und die Interpretation von Beethovens A-Dur Sonate war schlechthin vollkommen.
Neue Zürcher Zeitung